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Zusammenfassung Six Days Crazy Job Bulgaria

Zusammenfassung Six Days Crazy Job Bulgaria

Am Freitag, den 29. Juli, brachen wir gemeinsam zu unserem Enduro-Abenteuer nach Bulgarien auf um dort die Six Days Crazy Job Rally zu bestreiten.
Nach einer eher langwierigen Anreise von 1500 km mit unseren Transportern, die unter anderem über Wien nach Budapest/Ungarn und Szeged über die serbische Grenze führte (Wartezeit 3 Stunden, bei der Heimreise waren´s dann sogar 4 Std. !!), weiter nach Belgrad, die Stadt Nis und dann nach Sofia/Bulgarien bis zur Stadt Stara Zagora. Nach geschmeidigen 22 Stunden Fahrt erreichten wir am Samstag Mittag unser Ziel Kazanluk.
Alex Meisinger

Nach der Registration am Sonntag Vormittag bereiteten wir uns dann auf die 50 km Fahrt, durch das bulgarische Gemüse zurück nach Stara Zagora, für den in der Stadt aufgebauten Rodeo-X Track vor. Dort wurde dann bei herrlichen 40°C im Schatten eine Qualifikation für den Startplatz für den ersten Rally Tag ausgefahren.

Am nächsten Morgen gings dann das erste Mal richtig zur Sache:
Am Vorabend wurden auf unsere GPS-Geräte die Tracks geladen inklusive einer kurzen Verbindungsetappe von ca. 8 km. Um 9:00 Uhr dann der offizielle Start zur Etappe, die jeden Tag ca. 85 bis 95 km lang war. Nach etwa 2 Stunden Fahrt über Feldwege, Wiesen, steilen Auf- und Abfahrten erreichten wir unseren Mittags-Checkpoint, dem gewaltigen Kommunisten-UFO "Buzludzha" auf 1440m Höhe. Nach einem kurzen Snack und Bike auftanken gings dann weiter um die restliche Strecke durch dichtes Gebüsch und Wälder, Klettersteigen, endlosen Bergauffahrten und sonstigen Feinheiten zu absolvieren.
Angekommen im Ziel ohne gröberen Sturz und ohne Defekt hieß es nun, sofort GPS demontieren und der Rennleitung übergeben.
Nun zurück in Richung Hotel auf ein kühles Bier, aber OHNE GPS, weil den Weg früh Morgens hat man sich ja problemlos eingeprägt...
Täglich waren wunderschöne Berge mit bis zu 1800m Höhe zu bezwingen, die mit einer wunderschönen Aussicht belohnt wurden (wenn der Rennstress nicht ständig im Hinterkopf wäre). Die restlichen Fahrtage liefen dann im gleichen Prinzip ab.

Während der Fahrt wurde die abgefahrene Strecke mitaufgezeichnet und dann am Abend ausgewertet und wieder der neue Track für den nächsten Fahrtag aufgespielt. Einige Kriterien waren z.B. den Track nicht mehr als einen 100 m Korridor zu verlassen oder die Geschwindigkeitsbegrenzung von 40 km/h in Ortsgebieten einzuhalten, bei Verstoß gab´s natürlich sofort mehrere Strafminuten.

Am 4. August brachen wir dann wieder Richtung Heimat auf ohne gröbere Verletzungen und Defekte und waren sehr zufrieden mit unseren Rennergebnissen bei der Premiere bei dieser tollen Veranstaltung.

Nach diesen 6 Fahrtagen hat sich dann ein Ergebnis von Platz 14 von 44 gewerteten Fahrern und Platz 5 von 13 in der Team-Wertung mit Johann Berger ergeben, wobei noch einiges drinnen gewesen wäre, wenn man sich nicht ständig verkoffern und an den Abzweigungen vorbei fahren würde.
Also nächstes Jahr wahrscheinlich wieder, für alle Enduristen und Amateur-Rally Fahrer nur zu empfehlen!!

 

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